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Sprüche 20,21
Das Erbe, nach dem man zuerst sehr eilt,
wird zuletzt nicht gesegnet sien.
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Eine Zeitansage gegen Buskampagne: „Bus stinkt zum Himmel“
von Pfr. Thomas Hammermeister-Kruse

Teil I
„ES GIBT (MIT AN SICHERHEIT GRENZENDER WAHRSCHEINLICHKEIT) KEINEN GOTT.
WERTE SIND MENSCHLICH - AUF UNS KOMMT ES AN.“
„GOTTLOS GLÜCKLICH.
EIN ERFÜLLTES LEBEN BRAUCHT KEINEN GLAUBEN.“

Das steht auf dem großen Doppeldecker-Bus, der seit Tagen durch Deutschland tourt.
Am vergangenen Freitag war er auch in Hagen. Meine Fahrroute brachte es mit sich, dass ich ihm durch die ganze Stadt von der Johanniskirche am Markt bis zum Bahnhof unmittelbar gefolgt bin.
Der Bus hat mir sehr gestunken. Nicht nur das, was er an Abgasen in die Umwelt geschleudert hat. Da sind mir als Rollerfahrer und Nichtkostverächter die nach Pommes frites riechenden Umweltbusse der Hagener Verkehrsbetriebe appetitlicher.
Seine Sprüche haben mich persönlich brüskiert – so unvorbereitet, wie die Thesen mich getroffen haben. Aus Diskussionen mit Menschen ist Gottesleugnung ja nun Geistlichen nichts Unbekanntes, aber - mir nichts dir nichts - über Fahrzeugwerbung persönlich attackiert zu werden – das hatte schon eine besondere Qualität – Marketingtechnisch gut gemacht, aber der Inhalt schmeckte mir gar nicht. Wie viel Menschen er tatsächlich im Vorbeifahren auf sich aufmerksam gemacht hat, das war schon beeindruckend.
Roter Bus mit weißen Schriftfeldern. Das ist schon ein Hingucker, kein Passant, keine Passantin, denen er nicht aufgefallen wäre; Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, Einheimische, Migranten, kopftuchtragende Türkinnen in Begleitung ihrer Familien.
Was ich erstaunlich fand, die Reaktionen waren immer die Gleichen – Überraschung, ein zweites Hinschauen, ein kurzes Nachdenken - und – irritiertes Kopfschütteln. Eine Drohgebärde war dabei und die typische Handbewegung, die wir machen, wenn wir jemanden für verrückt erklären.
Ich bin heute noch überrascht über die einhellige – wenn auch zufällige Reaktion auf das Erscheinen des Busses.
Gott hat in Hagen einen guten Stand.
Teil II
In diesen Tagen wird der Bus auch die Region zwischen Köln/Bonn, Frankfurt, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Karlsruhe befahren. Die Initiatoren wollen eine gesellschaftliche Grundsatzdebatte anregen: „Eine aufgeklärte Weltsicht kann – im Gegensatz zu Dogmatismus, Fanatismus, Fundamentalismus – als Grundlage für unser aller Zusammenleben und Überleben nicht hoch genug veranschlagt werden.“
So zu lesen auf der Internetseite www.buskampagne.de.
Die Kampagne hat ihren Ursprung in England. Dort war die Folgeaussage aus dem „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott“: „Also mach dir keine Sorgen und genieße dein Leben.“
Wo mit Höllenstrafen gedroht wird und Religion angstbesetzt ist und unterdrückerischen Charakter hat, dort hat eine solche Kampagne durchaus ihr Recht. Hierzulande haben die rührigen Atheisten bemerkt, dass der Fokus ein anderer sein muss. Und so schrieben sie sich die Aufklärung auf ihre Fahnen. Dabei scheinen sie mir zu übersehen, dass es gerade hier, im Land der Reformation, auch so etwas wie einen aufgeklärten Glauben gibt. Und dass es in Deutschland gerade die Kirchen sind, die gegen Dogmatismus, Fanatismus und Fundamentalismus die Stimme erheben.
Wie mag wohl Gott solche atheistischen Kampagnen sehen? Wie würden Sie sich vorkommen, wenn ihnen jemand erzählen würde, dass Sie gar nicht existieren? Ich glaube, dass wir einen souveränen Gott haben. Es ist nur schade um jeden Einzelnen, der erst nach seinem Tode merken wird, dass Gott tatsächlich existiert.
Aber eines ist klar: Keine Buskampagne der Welt wird Gott aufhalten können. Und auch sein Rettungsangebot durch Jesus Christus gilt unverändert, für jeden Menschen, ob Atheist oder nicht.

In Madrid wurde der Spieß jetzt umgedreht und auf Bussen erscheint der Slogan „Dios si existe - Disfruta de la vida en Cristo“ – zu Deutsch: „Gott gibt es doch. Genieße das Leben in Christus“.

Amen

Thomas Hammermeister-Kruse, Pfr.
Ev.Stadtkirchengemeinde - Hagen
 

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