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Online-Andacht aus der Dorfkirche Ende für Sonntag 22.3.2020

Liebe Gemeindeglieder,

leider konnten wir die Video-Andacht nicht direkt auf unsere Homepage laden.
Sie können Pfarrer Hofmanns Worte aus der Dorfkirche Ende aber über Youtube schauen!
Bitte entschuldigen Sie die Qualität, wir üben noch! ;)

Andacht zu Lk 22,54-62: youtu.be/18Uz_U6VgX0
Gebet in Corona-Zeiten: https://youtu.be/ERnxc9bxMqI

Zusätzlich laden wir Sie ein, mit dem Predigttext, den Pfarrer Hofmann für diesen Sonntag vorbereitet hat, eine Schriftbetrachtung zu machen.

Pfarrer Hofmann hat dazu den Bibeltext und anleitende Fragen zzusammen gestellt.
Sie können sich die pdf  "Schriftbetrachtung Lk 22,54-62" auch herunterladen, sie steht unten als pdf.

Wenn Sie sich etwas mehr Zeit nehmen möchten,
folgen Sie den "Sieben Schritten zur geistlichen Schriftbetrachtung".
Auch sie stehen unten als pdf.

Die Verleugnung des Petrus - Lukas 22
54 Sie ergriffen ihn aber und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne. 55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich mitten unter sie. 56 Da sah ihn eine Magd im Licht sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm. 57 Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. 58 Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin's nicht. 59 Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist auch ein Galiläer. 60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn. 61 Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. 62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
 
Impulse zu dem Text
Ich lese von einem Freundschaftsdrama. Es ist auch ein Drama des Glaubens. Was rührt mich an, wenn ich die Erzählung lese?
 
Wann habe ich ein Versprechen des Glaubens abgegeben? Bei der Taufe, Konfirmation, bei anderen Gelegenheiten?
 
Was habe ich versprochen und wie würde ich heute mein Glaubensversprechen formulieren?
 
Welche Belastungen vermögen meine Versprechen auszuhalten und was hindert mich, sich einzuhalten?
 
Christus wandte sich um sah ihn an. Wenn ER mich in meiner Art der Treue anschaut, liegt eine Botschaft in dem Ansehen. Wie lautet sie für mich?

 

Wir laden Sie ein zum Gebet:
Du unser Gott,
wir sind beunruhigt über all die Entwicklungen
in unserer Welt, die die Pandemie auslöst.
Wir machen uns Sorgen um unsere Familie, Freunde, Verwandte.
Wir haben Angst um uns selbst.
wir denken an die Folgen für Menschen,
die von Krankheit, Arbeitsverlust betroffen sind
und um ihre Existenz bangen.
Wirtschaft und Gesundheitssystem stehen vor großen Herausforderungen.
Der Zusammenhalt zwischen Staaten und Gesellschaften steht auf der Probe.
Wir sind ratlos. Was wird werden?
So will ich mich an dich wenden
und um deinen Beistand bitten:
Schenke den Kranken gute Abwehrkräfte.
Gib Ärzten und Pflegeteams Kraft für ihren Dienst.
Lenke unser Bemühen auf alles, was jetzt Not tut.
Unserer Gesellschaft verleihe einen langen Atem in schwierigen Zeiten,
Umsicht, Rücksichtnahme, den Blick für die Schwachen.
Stärke unseren Zusammenhalt und die Nächstenliebe
Banne Rücksichtslosigkeit und Egoismus.
Allen Schwerkranken und Trauernden steh du zur Seite,
und begabe sie mit der Hoffnung,
dass wir nicht tiefer fallen werden als in deine Hände.
So bitte ich dich um ein festes Herz,
um Frieden und Liebe in bitteren Zeiten.
Amen.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag,
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
(D. Bonhoeffer)

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