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Ordination unserer Pfarrerin Friederike Paroth

Die Ordination von Pfarrerin Friederike Paroth hätte beim Blick auf die Wettersituation gut ins Wasser fallen können. Denn nur im Rahmen einer Open-Air-Veranstaltung - also an der frischen Luft und mit reichlich Abstand - hätten die geladenen Gäste an dieser besonderen Feier an der Ender Dorfkirche teilnehmen können.
Was für ein Glück: denn dieser Sonntag, dieser neunte Mai, bildet in einer langen Reihe von wechselhaften Tagen die strahlende Ausnahme.

So konnte die junge Pfarrerin in einem feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel in ihr Amt als als Pfarrerin der Evangelischen Kirche ordiniert werden.
Die Ordination ist die offizielle Beauftragung einer Pfarrerin/eines Pfarrers zur Verkündigung und Verwaltung der Sakramente.
Nach der Ordinationshandlung predigte Friederike Paroth - schwungvoll und fröhlich und mit einem Selfie von sich und der Gemeinde als Abschluss.

Ihr Ordinationsspruch: „Das ist mir eine Freude, dass ich mich zu Gott halte, und meine Zuversicht setzte auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun (Psalm 73,28).“

Die Organisator*innen hatten im Vorfeld ihr Augenmerk natürlich vor allem auf die Corona-Situation und -Vorgaben gerichtet. „Mit unserem Konzept konnten wird den Abstand aller Gäste gewährleisten und sogar einen Auftritt unseres Bläser-Ensembles und der beiden Musiker Michael Finthammer und Sven Bergmann mit gutem Gewissen einplanen“, so Pfarrerin Dörte Godejohann. Ein kleiner Imbiss wurden den Gästen an ihre Plätze gereicht. Und kleine Sektfläschchen zum Anstoßen für zu Hause.

Friederike Paroth ist in einem Pfarrhaus aufgewachsen - ihre Eltern sind Elke und Martin Schwerdtfeger (Pfarrer*in der Pauluskirchengemeinde in Hagen). Sie hat sich in der Evangelischen Jugend engagiert und die Partnerschaft mit Indonesien begleitet. Die 34-Jährige hat ein Jahrespraktikum im Bereich Event-Management absolviert und Germanistik und Medienwissenschaften studiert, bevor sie sich zum Theologie-Studium entschloss.
Friederike Paroth hat zwei Kinder. Seit April 2020 ist sie im Probedienst in der Ev. Kirchengemeinde Ende.

„Meine Ordination ist für mich etwas ganz besonderes“, so die 34-Jährige. „Ein Tag mit so viel Segen und so vielen Menschen, die mich auf meinem Weg in Pfarramt und meinem Leben unterstützt haben und auch weiterhin unterstützen.“

„Der Gottesdienst hat die Menschen sehr berührt“, so Dörte Godejohann, Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinden Ende, nach der Ordination. „Dieser Moment ist für alle etwas besonderes. „Allein die Tatsache, überhaupt mal wieder Gottesdienst zu feiern nach der langen Zeit, in der es ausschließlich Video-Gottesdienste gab, war sehr schön.“

Als Geschenk erhielt Friederike Paroth neben einem Gästebuch und anderen Dingen auch ein paar warme Socken - „falls du doch mal kalte Füße bekommst.“
Eine Teamerin der Minikirche ließ mit der Minikirchenmaus Blüten-Konfetti regnen. „Ich freue mich riesig über den heutigen Tag und meine Ordination“, so die junge Pfarrerin. Darauf habe ich knapp zehn Jahre Studium und Vikariat hingearbeitet.“ Und: „Es ist mir eine riesige Freude Pfarramt und Familie verbinden zu können.“

Bildinfo:

Dem Wetter sei Dank: Friederike Paroths (Mitte vorne) Ordination konnte unter freiem Himmel stattfinden. Foto:Lukas Hofmann

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