14/05/2026 0 Kommentare
Wildschweine auf dem Friedhof in Ende
Wildschweine auf dem Friedhof in Ende
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Wildschweine auf dem Friedhof in Ende
Seit einiger Zeit verursachen Wildschweine auf den Friedhöfen der umliegenden Städte und Gemeinden Schäden. Nun meldet auch der Friedhof der evangelischen Kirchengemeinde Ende Schäden an Gräbern und Wiesenflächen.
„Eine Grabstätte ist komplett zerstört und auf einem Grabfeld für Reihengräber ist die Rasenfläche durchgewühlt.“ so der Friedhofsbeauftragte der Kirchengemeinde, Ulrich Barstadt.

Die Wildschweine kommen vermutlich über die Südgrenze des Friedhofs aus dem Kallenberger Wald auf das Friedhofsgelände. Am letzten Wochenende trafen sich die für den Friedhof verantwortlichen Mitglieder der Kirchengemeinde mit den beiden Jagdpächtern sowie dem Friedhofsgärtner, um die Situation zu erörtern und mögliche Maßnahmen zu besprechen. Die Jagdpächter prüfen derzeit, ob eine Bejagung der Wildschweine möglich ist. Die Kirchengemeinde wiederum prüft alle Möglichkeiten, den bestehenden Schutz des Friedhofs zu verbessern, und hat Kontakt mit anderen Friedhöfen aufgenommen. Ferner werden Warnschilder angebracht.

Die Kirchengemeinde bittet alle Besucherinnen und Besucher, den Friedhof in der Dämmerung und nachts nicht zu betreten. Hunde sind unbedingt an der Leine zu führen und die Zugangstore müssen von allen Besuchern und Besucherinnen verschlossen werden.
„Dieser kulturell wichtige Ort der Trauer und dessen Besucher müssen unbedingt geschützt werden.“ äußerte sich Dr. Rolf Packroff, Mitglied des Presbyteriums und Vorsitzender des Friedhofsausschusses der Kirchengemeinde.
Text: Ulrich Barstadt, 13.05.2026
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